Kulturpolitik und Demokratie

oezp
Weil gerade ein schöner Samstagabend ist, aber mich der grassierende Schnupfen ein bisschen außer Gefecht setzt hat an dieser Stelle der Hinweis auf etwas Akademisches für lesefreudige LeidensgenossInnen. Die aktuelle Ausgabe der vierteljährlich erscheinenden Österreichischen Zeitschrift für Politikwissenschaft widmet sich unter dem Titel „Kulturpolitik und Demokratie“ dem Verhältnis von Kunst, Kultur und Politik. Leider hab ich das Heft selbst noch nicht in die Finger bekommen, aber online kann man bereits das Editorial und einige Abstracts abrufen.
Monika De Frantz Beitrag beschäftigt sich z.B. mit der Hauptstadtsymbolik in Wien und Berlin. Dazu zieht sie die Diskurse um den Bau des Wiener Museumsquartier und den Abriss des Berliner Reichspalasts heran um zu analysieren welche Motive bei der Planung derartiger Großprojekte in einer Hauptstadt eine Rolle spielen, mit der Schlussfolgerung, dass „anstatt der geplanten Neudefinition eines kohärenten städtischen Leitbilds die Hauptstadtkultur zur politischen Arena symbolischer Konflikte über Globalisierung und nationale Identität wurde“. Darüberhinaus befassen sich weitere Essays mit der Bewertung der Kulturpolitik seit dem Jahr 2000 oder der Analyse der österreichischen Kulturföderungsverwaltung.
Präsentiert wird diese Publikation im Rahmen einer Podiumsdiskussion am 24.Oktober um 18:00 in der Musikuniversität Wien, Joseph Haydn Saal, 1030, Anton von Webern Platz 1. Mit den HerausgeberInnen und AutorInnen diskutieren Carina Felzmann (ÖVP), Christa Muttonen (SPÖ) und Wolfgang Zinggl (Die Grünen).

Link: www.oezp.at

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